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Sanierung St. Michaelskirche
Die Träume für die St. Michaelskirche sind bereits geerdet.

St. Michael ist ein Kleinod unter den Kirchen Rankweils. Die Kirche liegt auf halbem Weg zur Basilika mitten im Friedhof. Der Erzengel Michael, dem diese Kirche geweiht ist, bewacht den Zugang zum Paradies, in unserem Fall zum "heiligen Bezirk". Seine Waffe, um Zudringliche und das Böse abzuwehren, ist das flammende Schwert.

Die Michaelskirche ist innen im Nazarenerstil gehalten; sie wurde in der Mitte des 19. Jhdts. von den gleichen Künstlern ausgemalt wie die Basilika Rankweil und ist so ein wichtiger Zeuge dafür, wie die Bergkirche, wie die Basilika bis 1985 genannt wurde, bis ins Jahr 1955 aussah. Die Mauern der Kirche leiden unter extremer Feuchtigkeit. Sie beherbergt einen wunderbaren Holzaltar, ausdrucksstarke Wandbilder und Statuen, deren Schönheit und Ausdruck erst jetzt wieder von den Menschen geschätzt wird, die jedoch von der Feuchtigkeit in ihrer Substanz angegriffen werden. Besonders bei den Kreuzwegstationen (siehe die beiden Bilder rechts), die aus Metall sind, ist Gefahr in Verzug. Sie sind bereits abgenommen worden.

Das Bauamt der Diözese Feldkirch hat im Jahre 2016 eine Kostenschätzung für die Restaurierung der Michaelskirche erstellt (ca. € 500.000). Dank der Kunstkommission des Landes Vorarlberg entdeckte die international renommierte Künstlerin Anne Katrine Dolven die St. Michaelskirche. Sie konzipierte für diesen Ort eine Toninstallation, die gewiss als Bereicherung aus dem Bereich der zeitgenössischen Kunst gelten wird.

Im September 2016 sollten die Restaurierungsarbeiten beginnen.

Stand: 14. Juni 2016